Die sogenannte »Opferrolle« wird in Psychologie, Ratgeberliteratur und Pop Therapie fast ausschließlich vom Opfer her gedacht. Das ist bequem, moralisch anschlussfähig – und analytisch wertlos.
Ein geschlossenes Kapitel der Quantisierten, Holarchischen Schwarmtheorie (QHST).
Moral wird gemeinhin als etwas Tiefes, Schweres, Fundamentales verstanden. Als Kompass. Als Orientierung. Als Instanz. In der QHST zeigt sich jedoch etwas anderes: Moral ist flächig.
#Mobbing wird fast ausschließlich falsch beschrieben. Es wird behandelt als persönlicher #Konflikt, #Kommunikationsstörung, moralisches #Fehlverhalten, #Machtmissbrauch #Einzelner, psychisches Problem der Beteiligten.
Die QHST beschreibt wie sich Menschen, Institutionen und Systeme bewegen. De Memetische Kulturelle Evolution beschreibt, was sich bewegt.
Soziale Systeme operieren primär schwarmförmig. Unmarkierte Akteure bewegen sich darin als Wellen: statistisch, austauschbar, richtungskonform. Orientierung entsteht nicht durch Reflexion, sondern durch Resonanz. Solange keine Markierung erfolgt, wird diese Dynamik als »Normalität« erlebt.
Resonanz, Identität und Bewusstsein.
Schwarmchromodynamik der Selbstüberschätzung und der Vereinzelung.
In der öffentlichen wie privaten Selbstdeutung moderner Schwärme existiert ein hartnäckiger Kurzschluss: Wer außerhalb steht, gilt als individuiert.
Die öffentliche Debatte über Künstliche Intelligenz kreist nahezu ausschließlich um eine falsche Leitfrage
Der Begriff Hypnosegesellschaft beschreibt keinen moralischen Verfall und keine Manipulationsverschwörung.
Die Geburtsstunde eines »Gish Loops« ist selten ein sachliches Missverständnis. Er entsteht im sterilen Vakuum des Generationswechsels.
Eine der folgenreichsten Gewohnheiten des menschlichen Denkens besteht darin, aus Prozessen Dinge zu machen.