Psychotherapie wird meist als klinisches Verfahren verstanden: Symptome lindern, Konflikte aufarbeiten, Krisen begleiten. Doch man kann sie auch anders lesen – als eine moderne Schule der Souveränität, die im Kern nichts anderes tut, als uralte philosophische Einsichten in zeitgemäße Sprache zu übersetzen.
Mobbing gilt als psychische Gewalt. Doch das ist eine Untertreibung. In Wahrheit ist Mobbing eine Form der Zerstörung, die tiefergreift als Fausthiebe oder Schläge.
Es gibt eine der tiefsten Fragen aller Opfer von Mobbing, Ausgrenzung, Denunziation und narzisstischer Gewalt: »Warum tun sie das?« Und noch präziser: »Warum ich?«
Die sogenannte »Opferrolle« wird in Psychologie, Ratgeberliteratur und Pop Therapie fast ausschließlich vom Opfer her gedacht. Das ist bequem, moralisch anschlussfähig – und analytisch wertlos.
Ein geschlossenes Kapitel der Quantisierten, Holarchischen Schwarmtheorie (QHST).
Schwarmchromodynamik der Selbstüberschätzung und der Vereinzelung.
In der öffentlichen wie privaten Selbstdeutung moderner Schwärme existiert ein hartnäckiger Kurzschluss: Wer außerhalb steht, gilt als individuiert.
Die Geburtsstunde eines »Gish Loops« ist selten ein sachliches Missverständnis. Er entsteht im sterilen Vakuum des Generationswechsels.
Das Fantasiegericht oder Warum wir uns vor Instanzen rechtfertigen, die es gar nicht gibt.
Eine der folgenreichsten Gewohnheiten des menschlichen Denkens besteht darin, aus Prozessen Dinge zu machen.
Die »QHST« heißt jetzt »QPST« (»quantenpogarchisch« statt »quantenholarchisch«).
Wie aus Schatten Rollen werden und warum Bewusstsein ein Pogo im Nebel ist.