#Mobbing u#nd Ausgrenzung sind selten klar belegbar. Statt offener Akte stehen Aussagen gegen Aussagen: Das Opfer schildert konkrete Situationen, die Täter wehren ab und drehen die Perspektive.
Wie Mobbing im Inneren weiterwirkt – und warum Aufarbeitung oft zu früh kommt.
Wie man jemanden völlig legal erledigt – und warum alle darauf hereinfallen.
Gerüchte sind selten laut. Sie flüstern. Sie brauchen keine Beweise, keine Namen, oft nicht einmal konkrete Vorwürfe.
Der klassische Double Bind, wie ihn Gregory Bateson beschrieben hat, ist zunächst eine paradoxe Kommunikationssituation: Ein Mensch erhält widersprüchliche Botschaften, auf die er nicht konsistent reagieren kann. Egal, wie er antwortet – die Antwort wird falsch sein.
Im Rechtsstaat gilt ein einfacher Grundsatz: Wer einen Vorwurf erhebt, muss ihn beweisen.
Wer sich mit Mobbing, Manipulation oder sozialer Ausgrenzung beschäftigt, stößt heute schnell auf den Begriff des »Narzissmus«. In sozialen Netzwerken scheint nahezu jede Form destruktiven Verhaltens auf »den Narzissten« zurückgeführt zu werden. Das greift jedoch oft zu kurz.