#Mobbing ist eine der subtilsten, aber zugleich zerstörerischsten Formen von sozialer #Gewalt.
In Situationen struktureller Ausgrenzung oder gezielten Mobbings gibt es oft nicht nur Täter und Opfer – sondern auch einen 3. Typus Mensch: die vermeintlich »neutralen« Beobachter.
In Fragen von Unrecht ist Neutralität nichts anderes als die höfliche Form der Parteinahme für die Täter.
#Mobbing ist nicht nur eine soziale oder juristische #Kategorie. Für Betroffene ist es ein Erlebnis, das an einen #Horrorfilm erinnert: #Bedrohungen ohne #Gesicht, #Stimmen ohne #Quelle, #Andeutungen aus dem #Unsichtbaren.
Es ist die perfideste Form der Kommunikation: das Schweigen. Keine Antwort, kein Widerspruch, kein Ja, kein Nein – einfach Nichts.
Mobbing gilt als psychische Gewalt. Doch das ist eine Untertreibung. In Wahrheit ist Mobbing eine Form der Zerstörung, die tiefergreift als Fausthiebe oder Schläge.
Über narzisstische Gewalt, ihre Fehlwahrnehmung – und warum Differenzierung notwendig ist.
Soziale Systeme operieren primär schwarmförmig. Unmarkierte Akteure bewegen sich darin als Wellen: statistisch, austauschbar, richtungskonform. Orientierung entsteht nicht durch Reflexion, sondern durch Resonanz. Solange keine Markierung erfolgt, wird diese Dynamik als »Normalität« erlebt.