In Gütersloh passiert etwas, das auf den ersten Blick kaum auffällt, aber gesellschaftliche Dynamiken prägt und Menschen unsichtbar macht – oder ins Rampenlicht zwingt, ohne echten Grund.
In #Debatten um #Mobbing und #Ausgrenzung wird oft endlos gestritten: War es wirklich #Mobbing? Hat das #Opfer überreagiert? Hätte es sich anders verhalten können?
#Mobbing u#nd Ausgrenzung sind selten klar belegbar. Statt offener Akte stehen Aussagen gegen Aussagen: Das Opfer schildert konkrete Situationen, die Täter wehren ab und drehen die Perspektive.
Es beginnt oft unauffällig. Eine Person, charmant und überzeugend, beginnt subtile Zweifel zu säen.
Es gibt eine der tiefsten Fragen aller Opfer von Mobbing, Ausgrenzung, Denunziation und narzisstischer Gewalt: »Warum tun sie das?« Und noch präziser: »Warum ich?«
Warum der Schwarm nicht begegnet, sondern reagiert.
In öffentlichen Debatten wird häufig so getan, als sei jede Form der Kritik gleichwertig.
Was nicht persönlich gemeint ist, entzieht der betroffenen Person überhaupt erst den Status einer Person.
Die Spielshow »Wer bin ich?« wirkt auf den Ersten Blick harmlos, fast naiv.
Wie man jemanden völlig legal erledigt – und warum alle darauf hereinfallen.
Öffentliche Meinung ist kein Inhalt. Sie ist kein Urteil. Sie ist kein Diskurs. Sie ist ein dynamischer Zustand.
Wer Opfer einer klar definierten Straftat wird, erlebt zumindest eines: Der Staat reagiert. Eine Anzeige wird aufgenommen. Ein Verfahren wird eröffnet. Es wird geprüft, ermittelt, bewertet. Selbst wenn es am Ende nicht zu einer Verurteilung kommt – der Vorgang existiert offiziell.
Das Fantasiegericht oder Warum wir uns vor Instanzen rechtfertigen, die es gar nicht gibt.
Über Concept Creep, Moralin und die Inflation der großen Begriffe.
»Irgendetwas stimmt mit diesem Menschen nicht.«
Die »QHST« heißt jetzt »QPST« (»quantenpogarchisch« statt »quantenholarchisch«).