#Scapegoating bedeutet, eine einzelne Person gezielt für #Probleme, #Fehler oder #Missstände verantwortlich zu machen – unabhängig von ihrer tatsächlichen Verantwortung. Der Begriff stammt aus biblischer Tradition, in der ein »Sündenbock« symbolisch mit den Verfehlungen einer Gemeinschaft beladen und in die Wüste geschickt wurde.
In Fragen von Unrecht ist Neutralität nichts anderes als die höfliche Form der Parteinahme für die Täter.
Seit Jahrhunderten streiten #Philosophen, #Theologen und #Psychologen über die Frage: Gibt es einen »freien Willen«? Meine Antwort ist klar: Nein.
Von außen betrachtet wirken sie kommunikativ, präsent, mitten im Geschehen. Doch in Wahrheit sind sie auf einer ständigen akustischen Mission.
Ein Manifest über Herden, Hydrolokation und die unsichtbare Architektur des Sozialen.
Es gibt Momente, in denen ein soziales System sich verhält, als bestünde es aus angeregtem Spaltmaterial.
Warum der Schwarm nicht begegnet, sondern reagiert.
Wer in einem Raum steht und aus dem Fenster blickt, kennt das Gefühl: Man schaut hinaus – und fühlt sich zugleich angeschaut.
Der Exit aus einem Schwarm ist kein Ereignis, sondern ein Phasenübergang.
Gerüchte und Mobbing sind keine harmlosen Begleiterscheinungen unserer vernetzten Gesellschaft. Sie zerstören Existenzen.
Der gegenwärtige Diskurs über Mobbing leidet unter einer systematischen Verkürzung.
Kooperation ist kein moralisches Gut sondern ein dynamischer Zustand.
Über periphere Mitglieder, Duldungslogik und den Notfall, der keiner ist.
Über systemische Zersetzung, Selbstresonanz und die Irrationalität kollektiver Ausgrenzung.
Wer Opfer einer klar definierten Straftat wird, erlebt zumindest eines: Der Staat reagiert. Eine Anzeige wird aufgenommen. Ein Verfahren wird eröffnet. Es wird geprüft, ermittelt, bewertet. Selbst wenn es am Ende nicht zu einer Verurteilung kommt – der Vorgang existiert offiziell.
Bewusstsein lässt sich als dynamischer Prozess verstehen, nicht als statischer Zustand.
Wie man verhindert, zum Resonanzkörper toxischer Schwarmdynamiken zu werden.
Wer sich mit Mobbing, Manipulation oder sozialer Ausgrenzung beschäftigt, stößt heute schnell auf den Begriff des »Narzissmus«. In sozialen Netzwerken scheint nahezu jede Form destruktiven Verhaltens auf »den Narzissten« zurückgeführt zu werden. Das greift jedoch oft zu kurz.
Das Fantasiegericht oder Warum wir uns vor Instanzen rechtfertigen, die es gar nicht gibt.